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Selbstfahrender Agrometer SDS 8000 mit eingeklapptem Schleppschlauchgestänge auf dem Stoppelacker
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Leistung

Gülle und Gärrest

Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger auf Acker und Grünland, per Verschlauchung oder Fass, mit Transport und Zwischenpuffer aus einer Kette.

4 Selbstfahrer, bis 36 m AB

Verschlauchung mit Selbstfahrer

Vier selbstfahrende Agrometer bringen Gülle und Gärrest über den Schlauch aus. Gegenüber dem gezogenen Fass fährt weniger Gewicht über Acker und Grünland, die Breitreifen mit 1050 mm verteilen es zusätzlich. Die Fläche ist im Frühjahr früher befahrbar, der natürliche Dünger wirkt entsprechend früher.

Höhere Bodenfreiheit und Pflegebereifung erlauben die Ausbringung auch in höheren Maisbeständen. Anwohner und Straßen bleiben vom Fassverkehr verschont. Sechs Verteiler und eine elektronische, fahrgeschwindigkeitsabhängige Dosierung halten die Menge über die Fläche gleich.

Daten und Fakten

  • 4 selbstfahrende Agrometer, Schleppschlauchgestänge bis 36 m AB
  • Teilbreiten ab 24 m AB
  • Hof-Feld-Entfernung bis 8 km, mit Zwischenpumpe
  • Zubringschlauch 6 Zoll, Ausbringschlauch 4,5 bis 5 Zoll
  • Schlauchlänge auf dem Verteilfahrzeug bis 650 m
  • Stationäre Pumpe 174 kW, 233 PS
  • Ausbringung direkt aus Lager oder Feldrandcontainer
  • Selbst konstruierte Schlauchbrücken zur Überführung von Straßen
Selbstfahrender Agrometer mit ausgeklapptem Schleppschlauchgestänge bei der Ausbringung

Verschlauchung mit gezogener Trommel und Einarbeitung

Zwei gezogene Agrometer verbinden die Verschlauchung mit der direkten Einarbeitung, wahlweise per Scheibenegge oder als Injektion mit dem Schlitzgerät. Breitreifen mit 1050 mm und eine teleskopierbare Achse ergeben eine große Auflagefläche bei geringem Bodendruck. Wer direkt einarbeitet, vermeidet Stickstoffverluste und kann die mineralische Düngung entsprechend zurücknehmen.

Mit demselben System fahren wir das Strip-Till-Culex-Verfahren als organische Unterfußdüngung. Der Boden wird auf 25 bis 30 cm Breite gelockert, die Gülle in V-Form in 75 cm Reihenabstand abgelegt. Um die Saatrille entsteht ein Ring, die Gefahr von Verätzungen am Keimling sinkt. Gegenüber der normalen Strichbearbeitung lässt sich mehr Gülle ins Band legen, ohne den Boden zu verschlämmen.

Daten und Fakten

  • 2 schleppergezogene Agrometer
  • Direkte Einarbeitung mit Scheibenegge, 8,50 m AB
  • Injektion auf Grünland oder im Getreide, Schlitzgerät 12 m AB
  • Strip Till Culex mit Unterfußdüngung, 6 m AB
  • RTK-Signal für das Strip-Till-Verfahren
  • Hof-Feld-Entfernung bis 8 km
  • Schlauchlänge auf dem Verteilfahrzeug bis 650 m
  • Stationäre Pumpe 174 kW, 233 PS
Schlepper mit Scheibenegge arbeitet Gülle direkt ein, Zubringschlauch von rechts
Schlepper mit Tridemfass und Schleppschlauchgestänge auf dem Grünland

Schlepper und Tridemfass

Sechs Samson Tridemfässer bringen flüssige Wirtschaftsdünger dort aus, wo das Fass die passende Wahl ist. Alle Fässer laufen auf bodenschonenden Breitreifen mit 800 mm. Elektronische, fahrgeschwindigkeitsabhängige Dosierung und bis zu vier Verteilerköpfe im Schleppschlauch- oder Schleppschuhgestänge halten die Gabe exakt, auch im Bestand.

Für weite Hof-Feld-Entfernungen halten wir schleppergezogene Zubringfässer und LKW mit Tanksattelauflieger bereit. Alternativ stehen Feldrandcontainer als Zwischenpuffer.

Daten und Fakten

  • 6 Samson Tridemfässer, 25 bis 28 m³
  • Schleppschlauchverteilung bis 36 m AB, Teilbreiten ab 20 m AB
  • Schleppschuhverteilung bis 30 m AB, Teilbreiten ab 21 m AB
  • Direkte Einarbeitung mit Scheibenegge, 6 bis 8,50 m AB
  • Grünlandschlitzgerät 12 m AB
  • Samson Kreiselpumpe, 2 Minuten Befüllzeit
  • Nachtropfsperre
  • Breitreifen 800 mm

Gülle aufrühren

Zwei LKW mit je 37 m Kranausleger rühren Ihr Reststofflager auf, bevor gefahren wird. Das Flügelrad mit 60 cm Durchmesser homogenisiert auch tiefe Behälter und Lagunen.

Daten und Fakten

  • 2 Kranausleger, 37 m
  • Flügelrad 60 cm Durchmesser
  • Behälterwandhöhe bis 15 m
  • Gülle-Lagunen bis 15 m Tiefe
LKW mit ausgefahrenem Kranausleger rührt einen Güllebehälter auf

Transport, Zubringung, Zwischenpuffer

Neun LKW mit Tanksattelauflieger, Drehkolben- und Vakuumpumpe bringen den flüssigen Dünger zur Fläche. Alternativ läuft der Transport über Schlepper mit Dolly-Achse und Tanksattelauflieger. Drei Feldrandcontainer mit bis zu 92 m³ puffern dort, wo das Nachladen sonst die Kette bremst.

Daten und Fakten

  • 9 LKW für Gülletransporte, bis 30 m³
  • 7 Dolly-Achsfahrgestelle mit Tankauflieger
  • Traktoren als Zugmaschinen
  • Umpumpen mit Agrometerpumpe, bis 250 m³/h
  • 3 Feldrandcontainer, bis 92 m³
Schlepper mit Tanksattelauflieger als Zubringer am Feldrand
NIR-Sensor im Einsatz an der Ausbringtechnik

NIR-Sensor

Der NIR-Sensor bestimmt die Hauptnährstoffe während der Ausbringung. Auch aufgerührte und homogenisierte Gülle hat im Behälter nicht durchgehend dieselben Gehalte. Erfasst wird pro Güllefass oder zeitgenau bei der Verschlauchung.

Damit lässt sich nach Nährstoff je Hektar düngen statt nach Kubikmeter je Hektar. Bei steigenden Düngemittelpreisen und der verschärften Düngeverordnung ist das die Grundlage für eine bedarfsgerechte Gabe.

Daten und Fakten

  • Trockensubstanz
  • N gesamt
  • NH₄, Ammonium
  • P₂O₅, Phosphat
  • K₂O, Kali

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